Samstag, 14. September 2013

Moulinex YG231 Joghurtmaker Yogurteo Red Ruby


Nach ungefähr drei Jahrzehnten musste mein alter Joghurtbereiter dem neuen Yogurteo von Moulinex weichen. Da ich einmal wöchentlich frisches Joghurt mache, wurde es in diesem Bereich Zeit für ein wenig Komfort. Im Vergleich zum alten Gerät bietet der neue Joghurtbereiter von Moulinex einige Vorteile. Einerseits sieht er schon mal sehr dekorativ aus. Die rote, gebürstete Metallic-Oberfläche wirkt im Original nicht so kräftig wie auf den Fotos, sondern wirkt eher dezent. Ich muss jedoch dazu sagen, dass ich den Joghurtbereiter nur sichtbar in der Küche stehen habe, wenn er gerade in Benutzung ist. Sonst wird er gut erreichbar im Schrank verstaut.
Er ist rund und daher etwas größer als mein altes Gerät. Statt bisher sechs Gläser kann ich hier sieben unterbringen und befüllen. Die Gläser sind minimal kleiner als gewohnt, aber das stört mich nicht; ich finde diese Portionsgröße ideal. Die Größe ist so ausgelegt, dass man mit der Mischung aus 1 Liter Milch alle Gläser gut befüllen kann.
Es liegt ein Büchlein bei, das auch ein paar Rezepte enthält, aber ich stelle am liebsten reines Naturjoghurt her. Süßmittel, Gewürze, Früchte etc. gebe ich meist erst ins fertige Joghurt Ich möchte mich nicht schon vorher festlegen, ob ich mein Joghurt herzhaft oder süß verwende, sondern entscheide das ganz spontan.
Ich stelle mein Joghurt wie folgt her:
1 Liter H-Milch 3,5 % Fett (Zimmertemperatur)
½  Becher Naturjoghurt 3,5 % Fett (man kann auch extra Joghurtkulturen aus dem Reformhaus verwenden, aber das ist nicht notwendig)
Das Ergebnis wird gleichmäßiger und besser, wenn man für den Ansatz bei Joghurt und H-Milch den gleichen Fettgehalt wählt. Verwendet man unterschiedliche Fettgehalte, kann das Joghurt ungleichmäßig, etwas wässrig und mit Klümpchen werden.
2 Esslöffel Magermilchpulver (lässt das Joghurt fester werden)
2 Esslöffel Inulin (macht das Joghurt cremiger)

Alles verrühren, wobei die Verwendung von Magermilchpulver und Inulin Geschmacksache und nicht unbedingt notwendig ist.
Die Mischung in die Gläser füllen und diese in den Joghurtbereiter stellen. Die Deckel der Gläschen werden in einem Zwischendeckel des Geräts aufbewahrt, bis das Joghurt fertig ist. Den transparenten Haubendeckel über die befüllten Gläser stülpen, Gerät einschalten und auf dem Display die Zeit einstellen, wie lange man sein Joghurt reifen lassen möchte. Eine gute Zeitspanne für den Reifeprozess ist ca. 12 bis 14 Stunden. Je länger man die Zeit ansetzt, umso säuerlicher wird das fertige Joghurt. Man muss eventuell ein wenig mit den Zeiten experimentieren, bis man das individuell perfekte Ergebnis gefunden hat. Nach der eingestellten Zeit schaltet das Gerät ab und gibt einen Signalton von sich. Dann schraubt man die Deckel auf die Gläser und stellt diese zum Nachreifen in den Kühlschrank. Nach ein paar Stunden ist das fertige Joghurt dann genussreif.


Ich habe den Eindruck, der Yogurteo wird etwas wärmer als mein altes Gerät. Darum erhalte ich mein persönlich perfektes Joghurt nun schon nach 12 Stunden, was beim alten Joghurtbereiter immer etwas länger gedauert hat.
Eine tolle Sache finde ich auch, dass man auf den Deckelchen der Joghurtgläser das Datum der Haltbarkeit einstellen kann. Gerade wenn man regelmäßig Joghurt macht, hat man so immer den Überblick, welche der Joghurtgläser schon länger im Kühlschrank stehen.
Ich benutze den Yogurteo sehr gerne und regelmäßig und möchte ihn absolut nicht mehr missen.
Ich benutze den Yogurteo sehr gerne und regelmäßig und möchte ihn absolut nicht mehr missen.
Selbst gemachtes Joghurt mögen wir alle viel lieber, und mit frischen Früchten und etwas Honig oder auch herzhaft, mit Knoblauch, Kräutern und Gewürzen, als leckeres Salatdressing, Tsatsiki oder zu Frischkäse (hier habe ich schon einmal darüber berichtet: Klick) weiter verarbeitet, ist es ein absoluter Hochgenuss.

Hier verrate ich euch noch eines meiner Lieblingsrezepte: 
Cacik mit Minze
1 Salatgurke
250 g Joghurt (Sahnejoghurt), türkisches oder griechisches
5 Knoblauchzehen
etwas Olivenöl
etwas Salz
1 Teelöffel getrocknete Nana-Minze
1 Zweig frische Minze

Die Gurke schälen, aufschneiden und die Kerne entfernen. Anschließend fein hobeln (oder das Gurkenfleisch im Mixer pürieren). Das Gurkenmus mit etwas Salz vermengen und in ein Sieb geben. Mit einem Teller abdecken und über eine Schüssel stellen. Mindestens eine Stunde (kann auch über Nacht) abtropfen lassen. 
Tipp: Man kann den Teller auch beschweren, um das Abtropfen zu beschleunigen.

Knoblauchzehen schälen und durch eine Presse drücken oder ganz fein hacken. Gedrückten Knoblauch mit der abgetropften Gurke vermischen und Joghurt unterrühren. Eventuell noch mit etwas Salz abschmecken.

Die Masse in eine Servierschale geben und mit etwas Olivenöl beträufeln. Die getrocknete Minze in ein kleines Teesieb geben und mit dem Löffel durchreiben, dadurch ersteht ein ganz feines Minzepulver. Dieses Pulver über das ganze Cacik streuen - es ist gleichzeitig Gewürz und Dekoration. Mit frischen Minzeblättern garnieren und bis zum Servieren kühl stellen.

Kommentare:

  1. Ich mach meinen Joghurt auch immer selbst :-D.
    Super Sache, so ein Joghurtmaker!!!

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    1. Da sind wir wieder mal einer Meinung ;-)
      Liebe Grüße
      Susanne

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