Donnerstag, 29. Mai 2014

Biobox Food & Drink Mai 2014

Auch die Artikel aus der Biobox Food & Drink vom Mai habe ich inzwischen gründlich verkostet und kann mein Urteil abgeben.
Hier schon mal die Übersicht des gesamten Inhalts:


Biodo Tomatenketchup Premium
Das Byodo Tomatenketchup ist ohne Kristallzucker hergestellt und wurde nur mit etwas Agavendicksaft gesüßt. Es schmeckt richtig schön kräftig nach Tomaten, und die ganze Familie war begeistert von der guten Qualität. Es ist ziemlich dickflüssig und hat eine schöne, appetitlich-rote Farbe. Für mich persönlich ist es auch interessant und wichtig, dass das Ketchup in Bayern hergestellt wurde, denn es ist immer gut, Produkte aus der eigenen Region zu kaufen. Dieses leckere Ketchup wird in Zukunft Stammgast in meiner Küche sein.
Dazu gab es, neben einer Rezeptbroschüre mit Vorschlägen für Grill-Marinaden, auch zwei Probesachets mit Barbequesauce und Knoblauchsauce. Die Knoblauchsauce ist sehr lecker, schön cremig und gut abgestimmt, während die Barbequesauce nicht so ganz mein Fall ist. Sie schmeckt sehr rauchig (bedingt durch enthaltenes Rauchsalz), was mir nicht sehr gefällt.


Oscho Sauce á la Hollandaise
Eigentlich bereite ich eine Sauce Hollandaise gerne selbst zu, so wie wir sie am liebsten essen. Trotzdem habe ich die Soße aus der Dose ausprobiert. Geschmacklich hat sie mich positiv überrascht, denn sie kommt wirklich sehr nahe an eine "richtige" Hollandaise heran. Es ist eine Bio-Sauce, die mit Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft hergestellt wurde. Laut Inhaltsangabe kommt sie ohne Palmöl und ohne Geschmacksverstärker aus. Aber es ist Hefeextrakt enthalten, was ich auch nicht unbedingt regelmäßig zu mir nehmen möchte, denn ich sehe keinen triftigen Grund dafür. Man kann auch ohne derartige Zusätze einen guten Geschmack in seine Gerichte bringen. Ich sehe die Fertigsoße als "Notfallprodukt", wenn es mal besonders schnell gehen muss. Denn auch eine frische Hollandaise ist schnell gemacht, so dass man nicht unbedingt auf Fertigprodukte zurückgreifen muss. Vom Hersteller gibt es noch viele andere Soßen und Suppen, und ich denke, gerade für die Urlaubszeit, wenn man in einem Wohnmobil oder einer Ferienwohnung kochen möchte, sind derartige Produkte eine gute Möglichkeit.


Frankenkorn Bio-Haferbrot
Das Frankenkorn Biobrot wird von der Firma Pema hergestellt, und diese hat ihren Hauptsitz ganz in meiner Nähe, in Weißenstadt. Daher sind natürlich die Pema-Produkte in der Region sehr häufig zu finden; es gibt sogar einen Pema-Shop in meiner Stadt. Ich habe schon alle möglichen Produkte ausprobiert bzw. kaufe sie regelmäßig, aber das Haferbrot hatte ich bisher noch nicht probiert und gekauft. Das wird sich nach der ersten Verkostung nun ändern, und ich werde beim Einkauf öfter danach suchen, denn es ist sehr lecker. Besonders gefällt mir, dass es schön saftig ist, was bei abgepackten Broten dieser Art nicht immer der Fall ist. Da es sich auch in der Packung länger hält als frisch gebackenes Brot, habe ich gerne immer ein paar Packungen davon im Vorrat. Gerade die Sorte "Hafer" hat mich absolut überzeugt.


Mani Bläuel grüne Oliven
Auf den ersten Blick dachte ich, das Glas sei ausgelaufen, denn es sah ganz anders aus als gewohnt. Normalerweise schwimmen Oliven im Glas in einer öligen Flüssigkeit und sind bis zum Rand bedeckt. Diese hier sind nur von einem dünnen Ölfilm umgeben und liegen eher "trocken" im Glas. Da das Glas fest verschlossen war, habe ich dann schnell gemerkt, dass dies so normal ist. Die Oliven schmecken wunderbar würzig und frisch. Sie sind nur ganz leicht mit nativem Olivenöl und Oregano mariniert, was sich richtig gut macht. Um sie für ein Gericht (beispielsweise als Pizzabelag) zu verwenden, musste ich sie erst entsteinen, und das ist der einzige negative Punkt für mich, denn das ist ziemlich beschwerlich. Gibt man die Oliven auf einen Antipastiteller oder nascht sie mal so zwischendurch aus dem Glas, ist das mit dem Kern jedoch kein Problem (ist halt dann ähnlich wie frische Kirschen essen), und so schmecken sie auch am allerbesten.

Pukka Bio-Kräutertee Pfefferminze-Süßholz
Die Kombination Pfefferminz und Süßholz ist nicht unbedingt mein Favorit, was Tee angeht. Puren Pfefferminztee trinke ich ganz gerne, aber eigentlich nur, wenn ich krank bin, und das Süßholz finde ich vom Geschmack her nicht berauschend; ich mag ja auch kein Lakritz. Ich habe die Packung meinem Mann vermacht, denn er ist ein Fan von Pfefferminztee. Allerdings empfindet er die Mischung hier fast als zu süß. Es ist erstaunlich, wie intensiv das Süßholz hier würzt. Bei diesem Tee heißt es daher für uns: wenn weg, dann weg. Ich werde ihn nicht nachkaufen, denn wenn schon Pfefferminztee, dann trinke ich am liebsten den aus eigener Ernte.

Maharishi Ayurveda Raja's Cup
Eine Kaffee-Alternative, wie er auf der Packung bezeichnet wird, ist der Raj's Cup für mich nicht, denn mit Kaffee hat er so gar nichts gemeinsam und könnte für mich auch nie die geliebte Tasse Espresso oder Lungo ersetzen. Als Kräutertee betrachtet (was er ja ist), schmeckt er nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut (ist auch wieder Süßholz enthalten, wenn auch lange nicht so viel wie beim o.g. Pfefferminztee). Er wird von uns aufgebraucht, aber dann ist er auch wieder schnell vergessen. :-)

Auf diese Box blicke ich eher mit gemischten Gefühlen zurück, denn von den insgesamt 6 Produkten gefällt mir gerade mal die Hälfte. Meine Highlights waren die Oliven und das Haferbrot, und auch das Ketchup ist super. Die Box war mir jedoch, mit gleich zwei Packungen, etwas sehr "teelastig", noch dazu, weil ich von keiner der beiden Sorten wirklich begeistert bin. Aber das ist eben so bei Überraschungsboxen, man kann es nicht immer jedem recht machen. Manch einer war von dieser Box vielleicht begeistert und kann dafür mit anderen Boxen bzw. Produkten nichts anfangen, die mir wiederum gefallen.

In diesem Sinne bin ich gespannt und freue mich auf die nächste Biobox Food & Drink.


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