Freitag, 15. Mai 2015

VicTsing Aroma Diffuser, Luftbefeuchter, Duftzerstäuber

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Seit ca. einem Monat habe ich ein kleines Gerät in Benutzung, das mir immer wieder viel Freude macht. Weil er mir optisch gut gefällt und mich die Funktionsweise begeistert, möchte ich euch den VicTsing Aroma Diffuser etwas näher vorstellen.  In meinem Monatsrückblick für den April habe ich ihn auf meinem Literaturblog bereits erwähnt: Klick Im Beitrag ganz nach unten scrollen.
Auf den ersten Blick könnte man meinen, das Gehäuse sei aus Holz und Glas. Dem ist nicht so, sondern es ist komplett aus Kunststoff, aber so gut gemacht, dass es schön und edel aussieht. Auch einen praktischen Nutzen hat dieses Material, denn es nimmt Feuchtigkeit nicht übel, was bei einem Zerstäuber dieser Art natürlich sehr wichtig ist.
Der Aroma Diffuser wird zusammen mit einer Gebrauchsanleitung (leider nur in französischer Sprache) und einem kleinen Messbecher zum Auffüllen des Wassers geliefert. Dass die Anleitung nur in französisch beiliegt, ist jedoch kein Problem, denn sie arbeitet mit vielen Bildern, welche größtenteils selbsterklärend sind. Wenn man es einige Male ausprobiert hat, geht das Auffüllen des Diffusers ganz leicht.
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Der weiße Aufsatz wird zuerst abgenommen, anschließend der obere holzfarbene “Ring” durch vorsichtiges Drehen und Ziehen abgehoben. Das ist anfangs ein wenig Tüftelei, aber man hat den Bogen schnell heraus.
Unter der Abdeckung in Holzoptik gibt es einen weiteren Deckel, der ebenfalls abgenommen werden muss. Darunter befindet sich eine Schale, in die das Wasser gefüllt wird. Der Wasserstand darf maximal bis zum Rand des erhabenen Mittelteils reichen. Dann gibt man ein paar Tropfen ätherisches Öl dazu, und schon kann man den Diffuser wieder verschließen.
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Auf den folgenden Bildern habe ich die Aussparung in der Abdeckung und die kleine “Nase” am weißen Deckel jeweils mit einem Pfeil kenntlich gemacht. Diese Nase und die Aussparung greifen ineinander, wenn man die Abdeckung aufsetzt und leicht dreht. Diese ganze Prozedur benötigt etwas Fingerspitzengefühl, aber mir ist es mittlerweile schon zur lieben Gewohnheit geworden und geht flott von der Hand, den Diffuser abends neu zu füllen und in Gang zu setzen, denn er verbreitet einen angenehm zarten und unaufdringlichen Duft.
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Man kann den Diffuser nur mit Duftnebel oder auch in Kombination mit Licht verwenden. Entweder man lässt die Farben durchwechseln, oder man stellt dauerhaft fest seine Lieblingsfarbe ein.
Der Vernebler läuft im ersten Modus drei Minuten, dann folgt eine Minute Pause, dies immer im Wechsel. Im zweiten Modus läuft das Gerät im Dauerbetrieb. Ich persönlich bevorzuge Modus eins, denn das ist für eine angenehme, konstante Raumbeduftung gerade richtig und auch ausreichend.
Für die verschiedenen Einstellungen gibt es zwei kleine Druckknöpfe an der Seite. Der obere Knopf regelt den Betrieb des Ultraschall-Verneblers, der untere Knopf ist für die Einstellung der Farben (Wechsel oder fest eingestellte Farbe nach Wahl) zuständig.
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Mir gefällt der Aroma Diffuser sehr gut, und ich benutze in fast täglich. Eine Wasserfüllung (maximal 110 ml) reicht für viele Stunden Betrieb. Bei mir läuft das kleine Gerät meist den ganzen Abend im ersten Modus (=drei Minuten Betrieb, eine Minute Pause, immer im Wechsel). Stunden später ist der Wasserbehälter immer noch halb voll.
Aber genug über die Handhabung geplaudert, wirklich wichtig ist ja der Effekt, die angenehme Wirkung des Diffusers. Schaltet man das Gerät ein, erscheint bereits nach wenigen Sekunden eine feine Dunstsäule, die sich kalt anfühlt, wenn man den Finger darüber hält. Es dauert nicht lange, und der gewählte Duft breitet sich im Raum aus. Da es sich hier um eine kalte Zerstäubung handelt, duftet es immer angenehm und nie brenzlig, wie das bei einer Aromalampe mit Kerze schon mal leicht vorkommen kann. Während des Betriebs hört man ein leises Rauschen und ab und zu ein kleines Plätschern. Manch einer mag das als störend empfinden, aber ich finde diese leisen Geräusche nicht unangenehm, sondern eher entspannend. Ein weiterer Vorteil dieser Kalt-Verneblung ist, dass man keine eingebrannten Duftreste entfernen muss. In der kalten Jahreszeit gefällt mir auch eine Aromalampe mit Kerzenlicht, denn das kann auch sehr stimmungsvoll wirken, aber im Sommer hatten diese Duftlampen bei mir stets Pause. Den Kaltvernebler kann ich das ganze Jahr über benutzen, denn so ein kühler, feiner Nebel wirkt gerade im Sommer sehr erfrischend.

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