Montag, 2. Mai 2016

Ausprobiert und aufgebraucht Food & Drink im April 2016

Wie schon auf meinem Literaturblog angekündigt, habe ich mir überlegt, das Thema "Tee", das ich dort bisher in meinen monatlichen Rückblick integriert hatte, hierher zu verlagern und auszuweiten. Ich werde künftig, ähnlich wie bei Kosmetik, nun auch einen monatlichen Rückblick zu diversen Speisen und Getränken machen, die ich aufgebraucht oder ausprobiert habe. 
Aber ich will nicht lange vorab erzählen, sondern fange einfach mal an.
Da mir die Idee für diese Änderung erst vor wenigen Tagen gekommen ist, habe ich für den April noch nicht allzu viel zu zeigen bzw. zu berichten, aber einige wenige Dinge möchte ich euch doch vorstellen.


  • Lipton Green Tea Mandarin-Orange
    Eigentlich mag ich ja lieber offenen Tee, denn ich sehe gerne, was ich denn da aufbrühe. Aber ab und zu, wenn es gerade mal schnell gehen soll oder für unterwegs, wenn mir gerade mal nach einem Tee ist, sind die Pyramidenbeutel ideal. Ich habe immer einen oder zwei davon in der Tasche, und wenn ich bei "Nicht-Teetrinkern" zu Gast bin, brauche ich nur einen Becher heißes Wasser und kann mir auch dort meinen Tee aufgießen. Für diesen Zweck mag ich den Lipton-Tee recht gerne, denn er ist nicht zu aufdringlich aromatisiert. Auch sind die Pyramidenbeutel aus stabilem Material und reißen nicht so leicht. Was für Tee genau enthalten ist, kann man leider nicht feststellen, denn es ist hier nur "Grüner Tee" angegeben, und das ist natürlich ein sehr weitläufiger Begriff. Zuhause, für eine gemütliche Teestunde, greife ich daher immer am liebsten zu einem guten, losen Tee. Aber in den oben genannten Situationen muss man eben manchmal Abstriche bzw. Kompromisse machen.
    Was mir an diesem Tee gefällt: Dass Lipton 
    auf Nachhaltigkeit achtet und seinen grünen und schwarzen Tee über die Rainforest-Alliance bezieht. Auch erfährt man auf der Website, dass das Traditionsunternehmen Lipton in Ceylon und Kenya eigene Teeplantagen besitzt und unterhält. Man kann also doch von einer gewissen Qualität ausgehen, wenn man zur Marke mit dem "L" greift. 
  • Seitenbacher Bio-Müsli #552
    Leider wurde mein heiß geliebtes Maxi-Müsli von Alnatura aus dem DM-Sortiment genommen. Die nächste Anlaufstelle mit Alnatura-Sortiment ist nicht gerade um die Ecke, sondern ich müsste ca. 20 km zum Globus fahren, was mir wegen einer Tüte Müsli zu aufwändig ist. Also gibt es das Maxi-Müsli nur noch, wenn sowieso mal ein Einkauf im Globus ansteht. Ansonsten bin ich dabei, einen gleichwertigen Ersatz zu finden. Kürzlich habe ich das Seitenbacher Bio-Müsli Nr. 552 entdeckt. Es enthält, wie auch das Maxi-Müsli, diverse Getreideflocken, Nüsse und Trockenfrüchte. Zu den Haselnüssen kommen hier aber auch noch Mandelkerne und Cashewkerne. Der Nuss-Anteil ist ziemlich hoch; man sollte also Nüsse mögen, wenn man sich auf dieses Müsli einlässt. Ich finde es recht gut und werde künftig sicher öfter danach greifen, wenn es auch nicht ganz an das Maxi-Müsli heranreicht. Positiv zu vermerken wäre, dass auch dieses Müsli nicht gesüßt ist. Daher kommt es für mich jederzeit wieder in die engere Wahl.

  • Doppelherz Heiße Cranberry mit Vitamin C und Zink
    Manche Tage und besonders die Abende im April waren noch ganz schön kühl, und da greife ich ab und zu gerne zu einem anderen Heißgetränk. Es ist viel Zucker enthalten, und mir gefällt auch nicht, dass unnötigerweise Palmöl in dem Getränkepulver ist, welches übrigens als Nahrungsergänzungsmittel ausgewiesen ist, weil es Vitamin C und Zink enthält. Da der Geschmack vom Cranberrysaftpulver und nicht ausschließlich von künstlichem Aroma bestimmt wird, ist er recht angenehm. Aber es wird wohl beim einmaligen Ausprobieren bleiben, denn das Getränk schmeckt zwar gut, hat mich aber von den Inhaltsstoffen nicht wirklich überzeugen können.





Ein Thema, welches mich aktuell besonders beschäftigt, ist der ideale Ersatz für Kuhmilch & Co.
Ich habe mittlerweile so einiges ausprobiert, besonders um mir weiterhin meinen geliebten Latte Macchiato gönnen zu können, denn der gelingt und schmeckt nicht mit jeder Planzenmilch.

Fürs Müsli verwende ich bevorzugt die Dinkel-Mandel-Milch von Natumi. Sie hat eine leichte Eigensüße, die vom Dinkel herrührt, und sie macht einen sehr guten Milchschaum. Der Kaffee mit Dinkel-Mandel-Schaum ist sehr lecker, schmeckt aber doch ein klein wenig anders als der herkömmliche (mit Kuhmilch zubereitete) Latte Macchiato, irgendwie "nussiger". Ich  empfinde das als interessante und sehr leckere Erfahrung. Kürzlich hatte ich mir dann die ungesüßte Sojamilch von Provamel gekauft, weil ich sie für Mayonnaise benötigt habe. Beim Kochen habe ich sie aber nicht komplett verbraucht, und durch Zufall bin ich dann auf eine perfekte Mischung gestoßen. Meine Dinkel-Mandel-Milch war fast leer und hätte nicht mehr für einen Kaffee gereicht, und so habe ich es gewagt und die benötigte Menge mit Sojamilch aufgefüllt. Ich muss gestehen, dass ich bisher mit Sojamilch (anderer Hersteller) nicht sehr gute Geschmackserfahrungen gemacht hatte und daher skeptisch war.
Das Ergebnis meines Versuchs hat mich aber dann total begeistert. Seitdem mache ich meinen Latte Macchiato folgendermaßen:
Für eine große Tasse schäume ich 150 ml (je zur Hälfte Provamel Sojadrink ungesüßt und Natumi Dinkel-Mandel-Drink) mit meinem Milchschäumer auf und gebe dann einen starken Espresso dazu. Mit dieser Mischung bin ich momentan absolut glücklich, denn auf meinen Kaffee am Morgen zu verzichten, würde mir echt schwer fallen.






So, das war's mit meinem ersten Monatsrückblick. Ich hoffe, euch gefällt meine neue Rubrik auf dem Blog. Über Kommentare und Verbesserungsvorschläge von euch würde ich mich sehr freuen.

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